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Das Auge

Das Auge

Hier widmen wir uns dem Wunderwerk der Natur – dem menschlichen Auge. Unser Ziel ist es, Ihnen wertvolle Informationen über die häufigsten Sehprobleme und Augenerkrankungen zu bieten, sowie Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Sie Ihre Augengesundheit erhalten und verbessern können. Tauchen Sie mit uns ein in die Welt der Optometrie und entdecken Sie, wie wichtig es ist, auf Ihre Augen zu achten.

Kurzsichtigkeit (Myopie)

Kurzsichtigkeit ist eine verbreitete Sehstörung, bei der Betroffene Objekte in der Nähe klar sehen können, während Objekte in der Ferne unscharf erscheinen.

Dieser Zustand entsteht, wenn das Auge zu lang ist oder die Hornhaut eine zu starke Krümmung aufweist, was dazu führt, dass Lichtstrahlen vor der Netzhaut und nicht direkt darauf fokussieren.

Symptome können neben unscharfem Sehen auch Kopfschmerzen und Augenbelastung sein.

Behandlungsmöglichkeiten umfassen Brillen, Kontaktlinsen oder chirurgische Eingriffe.

Kurzsischtigkeit
Weitsichtigkeit

Weitsichtigkeit (Hyperopie)

Weitsichtigkeit ist das Gegenteil von Kurzsichtigkeit. Personen mit Hyperopie sehen Objekte in der Ferne klarer als solche in der Nähe.

Diese Sehstörung tritt auf, wenn das Auge zu kurz ist oder die Hornhaut nicht ausreichend gekrümmt ist, wodurch Lichtstrahlen hinter der Netzhaut konvergieren.

Weitsichtigkeit kann zu Augenbelastung, Kopfschmerzen und Müdigkeit beim Lesen oder bei Tätigkeiten, die nahe Sehkraft erfordern, führen.

Auch hier bieten Brillen, Kontaktlinsen oder operative Korrekturen Abhilfe.

Astigmatismus

Astigmatismus ist eine häufige Sehstörung, die durch eine unregelmäßige Form der Hornhaut oder in einigen Fällen der Linse des Auges verursacht wird.

Dies führt dazu, dass das Licht nicht gleichmäßig auf die Netzhaut fokussiert wird, was eine verzerrte oder verschwommene Sicht zur Folge hat.

Astigmatismus kann allein oder in Verbindung mit Kurz- oder Weitsichtigkeit auftreten.

Korrekturmaßnahmen beinhalten speziell angefertigte Brillen oder Kontaktlinsen sowie chirurgische Optionen.

Astigmatismus 2
Das Auge Glaukom 2

Glaukom

Glaukom, häufig als Grüner Star bekannt, ist eine Gruppe von Augenerkrankungen, die den Sehnerv schädigen und zu einem potenziellen Verlust des Sehvermögens führen können.

Diese Schädigung ist oft mit einem erhöhten Augeninnendruck verbunden.

Glaukom ist eine der führenden Ursachen für Blindheit bei Menschen über 60 Jahre.

Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung sind entscheidend, um schwerwiegende Sehverluste zu vermeiden.

Haupttypen des Glaukoms

Offenwinkelglaukom: Die häufigste Form des Glaukoms, gekennzeichnet durch einen langsamen Verschluss des Abflusses des Kammerwassers, was zu einem allmählichen Anstieg des Augeninnendrucks führt. Symptome treten oft erst in fortgeschrittenen Stadien auf.

Winkelblockglaukom (Engwinkelglaukom): Eine seltenere und oft akute Form des Glaukoms, bei der der Abfluss des Kammerwassers plötzlich blockiert wird, was zu einem schnellen Anstieg des Augeninnendrucks und zu akuten Symptomen wie starken Augenschmerzen, Übelkeit und einem plötzlichen Sehverlust führen kann.

Normaldruckglaukom: Bei dieser Variante bleibt der Augeninnendruck innerhalb normaler Grenzen, aber der Sehnerv wird dennoch beschädigt, möglicherweise aufgrund einer verminderten Blutzufuhr oder einer erhöhten Empfindlichkeit gegenüber normalem Druck.

Sekundärglaukom: Entsteht als Folge einer anderen Augenerkrankung, Verletzung oder Operation, die den Abfluss des Kammerwassers beeinträchtigt und so den Augeninnendruck erhöht.

Glaukom

Unterscheidung zum Grauen Star

Während Glaukom den Sehnerv schädigt, bezieht sich der Graue Star (Katarakt) auf eine Trübung der Augenlinse, die zu einer Abnahme der Sehschärfe führt. Grauer Star entwickelt sich in der Regel langsam und beeinträchtigt das Sehen, indem er das durch die Linse eintretende Licht streut oder blockiert. Obwohl beide Erkrankungen mit dem Alter häufiger auftreten, sind ihre Ursachen, Symptome und Behandlungen unterschiedlich.

Behandlung und Prävention

Die Behandlung des Glaukoms zielt darauf ab, den Augeninnendruck zu senken und so eine weitere Schädigung des Sehnervs zu verhindern. Behandlungsoptionen umfassen Medikamente (meist Augentropfen), Lasertherapie und chirurgische Eingriffe.

Eine frühzeitige Erkennung durch regelmäßige Augenuntersuchungen ist entscheidend, da die durch Glaukom verursachten Schäden irreversibel sind. Risikofaktoren wie Alter, Familiengeschichte, hoher Augeninnendruck und andere medizinische Bedingungen wie Diabetes sollten überwacht und bei der Prävention berücksichtigt werden.

Diverse Augenerkrankungen

Neben Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Astigmatismus gibt es zahlreiche Augenerkrankungen, die Ihre Sehkraft beeinträchtigen können. Es ist wichtig, sich dieser Zustände bewusst zu sein, um bei den ersten Anzeichen professionelle Hilfe in Anspruch nehmen zu können. Hier sind einige weitere bedeutende Augenerkrankungen, die Beachtung verdienen:

Katarakt (Grauer Star): Eine Trübung der Augenlinse, die zu einer Abnahme der Sehschärfe führt.

Grüner Star (Glaukom): Zusätzlich zu den bereits erwähnten Informationen, ist es wichtig zu wissen, dass Glaukom oft keine frühen Symptome zeigt und unbehandelt zu irreversiblen Schäden am Sehnerv und anhaltendem Sehverlust führen kann.

Makuladegeneration: Eine Erkrankung, die die Makula betrifft – den Teil der Netzhaut, der für scharfes, zentrales Sehen verantwortlich ist.

Altersbedingte Makuladegeneration (AMD): Eine Erkrankung, die vor allem ältere Menschen betrifft und zu einem Verlust des zentralen Sehens führt, was das Lesen, Autofahren und Erkennen von Gesichtern erschwert.

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Bindehautentzuendung

Diabetische Retinopathie: Eine Komplikation von Diabetes, die die Blutgefäße der Retina schädigt.

Trockenes Auge: Eine Störung der Tränenfilmstabilität, die zu Irritationen, Rötungen und einem brennenden Gefühl im Auge führen kann. Behandlungsmöglichkeiten umfassen künstliche Tränen und spezielle Augentropfen.

Bindehautentzündung (Konjunktivitis): Eine Entzündung der Bindehaut, die das Auge rot und gereizt erscheinen lässt. Sie kann durch Allergien, bakterielle oder virale Infektionen verursacht werden.

Uveitis: Eine Entzündung der mittleren Augenschicht, die zu Sehstörungen, Augenschmerzen und Lichtempfindlichkeit führen kann. Die Behandlung hängt von der Ursache der Uveitis ab und kann entzündungshemmende Medikamente umfassen.

Prävention und Augenpflege

Ein wesentlicher Teil der Augengesundheit liegt in der Prävention und der richtigen Pflege Ihrer Augen. Wir möchten Ihnen einige Tipps geben, wie Sie Ihre Augen gesund halten können:

Regelmäßige Augenuntersuchungen: Auch wenn Sie keine Sehprobleme bemerken, sind regelmäßige Besuche beim Augenarzt wichtig, um frühzeitig Erkrankungen zu erkennen und zu behandeln.

Schutz vor UV-Strahlung: Tragen Sie Sonnenbrillen mit UV-Schutz, um Ihre Augen vor schädlichen Sonnenstrahlen zu schützen.

Bildschirmpausen: Wenn Sie lange Zeit vor dem Computer oder anderen Bildschirmen verbringen, praktizieren Sie die 20-20-20-Regel: Schauen Sie alle 20 Minuten für mindestens 20 Sekunden 20 Fuß (ca. 6 Meter) weit weg, um die Augen zu entspannen.

Ausgewogene Ernährung: Eine Ernährung reich an Vitaminen und Omega-3-Fettsäuren unterstützt die Gesundheit der Augen. Grünes Blattgemüse, Fisch, und Eier sind ausgezeichnete Nahrungsquellen.

Über uns

Das Team von Auge und Sehen ist hier, um Ihnen die bestmögliche Versorgung zu bieten. Wir nutzen modernste Technologie für Augenuntersuchungen und bieten eine breite Palette an Sehhilfen, einschließlich Brillen und Kontaktlinsen, die auf Ihre individuellen Sehbedürfnisse zugeschnitten sind. Unsere Praxis legt großen Wert auf eine persönliche und einfühlsame Betreuung unserer Patienten.

Kontakt und Terminvereinbarung

Sind Sie bereit, den ersten Schritt zu besserer Augengesundheit zu gehen? Kontaktieren Sie uns für eine umfassende Augenuntersuchung und individuelle Beratung. Nutzen Sie unser Online-Formular, rufen Sie uns an oder besuchen Sie uns persönlich in unserer Praxis. Wir freuen uns darauf, Sie und Ihre Augen kennenzulernen!

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FAQ

Diese FAQ sollen Ihnen helfen, ein besseres Verständnis für die Bedeutung der Augengesundheit und die verschiedenen Bedingungen, die Ihre Sehkraft beeinflussen können, zu entwickeln. Regelmäßige Augenuntersuchungen und die richtige Pflege Ihrer Augen sind entscheidend, um ein Leben lang gut sehen zu können.

Um Ihre Augen zu schützen, sollten Sie Sonnenbrillen mit UV-Schutz tragen, ausreichende Beleuchtung bei der Arbeit oder beim Lesen sicherstellen, regelmäßige Pausen bei der Bildschirmarbeit einlegen, eine ausgewogene Ernährung zu sich nehmen und nicht rauchen.

Erwachsene sollten alle zwei Jahre, bei bestehenden Augenerkrankungen oder Risikofaktoren wie Diabetes jährlich, eine Augenuntersuchung durchführen lassen. Kinder sollten vor Schulbeginn und dann regelmäßig, gemäß den Empfehlungen des Augenarztes, untersucht werden.

Kurzsichtigkeit (Myopie) bedeutet, dass man Objekte in der Nähe klar sehen kann, aber Probleme hat, Objekte in der Ferne scharf zu sehen. Weitsichtigkeit (Hyperopie) ist das Gegenteil; nahe Objekte sind schwer zu fokussieren, während ferne Objekte klarer erscheinen.

Astigmatismus ist eine Sehstörung, die durch eine unregelmäßige Form der Hornhaut oder Linse verursacht wird, was zu einem verzerrten oder verschwommenen Sehen führt.

Glaukom ist eine Gruppe von Augenerkrankungen, die den Sehnerv schädigen und zum Verlust des Sehvermögens führen können, oft aufgrund erhöhten Augeninnendrucks. Behandlungen umfassen Medikamente, Lasertherapie und Chirurgie, um den Druck im Auge zu reduzieren.

Optiker sind Fachleute, die Brillen und Kontaktlinsen anpassen und verkaufen, basierend auf den Verordnungen von Optometristen und Augenärzten.

Optometristen sind Augengesundheitsspezialisten, die Sehtests durchführen, Sehprobleme erkennen, Brillen und Kontaktlinsen verschreiben sowie bestimmte Augenerkrankungen behandeln können.

Augenärzte (Ophthalmologen) sind Mediziner, die auf die Diagnose und Behandlung aller Augenerkrankungen spezialisiert sind, einschließlich chirurgischer Eingriffe.

Das Tragen einer Brille mit der falschen Stärke kann zu Kopfschmerzen, Augenbelastung und Müdigkeit führen, verursacht aber normalerweise keine dauerhaften Schäden am Auge. Es ist wichtig, regelmäßige Sehtests durchzuführen, um sicherzustellen, dass Ihre Brillenstärke korrekt ist.

Lange Bildschirmarbeit kann zu digitaler Augenbelastung führen, die Symptome wie trockene Augen, verschwommenes Sehen, Kopfschmerzen und Nackenschmerzen umfasst. Die 20-20-20-Regel (alle 20 Minuten 20 Sekunden lang 20 Fuß weit schauen) kann helfen, diese Symptome zu lindern.

Anzeichen, dass eine Augenuntersuchung notwendig ist, umfassen verschwommenes Sehen, häufige Kopfschmerzen, Augenbelastung, Nachtblindheit, Doppeltsehen, Lichtempfindlichkeit und Veränderungen in der Farbwahrnehmung.

Während es keine garantierte Methode gibt, Kurzsichtigkeit zu verhindern, kann regelmäßiges Verbringen von Zeit im Freien und Begrenzung der Naharbeit das Risiko ihrer Entwicklung reduzieren.

Erwachsene ohne vorbestehende Augenprobleme sollten alle zwei Jahre eine Augenuntersuchung durchführen lassen. Bei bestehenden Sehproblemen oder Risikofaktoren für Augenerkrankungen empfehlen wir jährliche Untersuchungen.

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